Neue Ausbeutungsoffensive

Der bürgerliche Ökonom Christoph Schmidt nennt den Acht-Stunden-Tag „veraltet“ und fordert eine Reform des Arbeitszeitgesetzes. Die maximale Arbeitszeit soll demnach nicht mehr pro Tag sondern pro Woche geregelt werden. Damit sollten Unternehmen ihre Mitarbeiter flexibler einsetzen können.

Diese Forderung der Kapitalisten hat ihre materielle Grundlage in der Digitalisierung der Arbeitswelt. Diese führt zu einer Neuorganisation der (internationalen) Arbeitsteilung. Viele Arbeitsprozesse werden neu organisiert durch eine allseitige Flexibilisierung der Arbeitszeit. Das Ziel ist die Steigerung der Arbeitsproduktivität und die Senkung des Lohnanteils am Umsatz der Unternehmen.

Letztlich wird die Steigerung der Ausbeutung zu mehr Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung führen. Darüber hinaus haben flexiblere Arbeitszeiten destruktive Auswirkungen auf Familie und Gesundheit.


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